am 16./17. April 2005 in Erfurt
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Von links, stehend: Bernd Möbius, Christian Domschke, Rene Kraske, Steffen Bobach, Wolfgang Kühne,Dr. Rainer Mund, Jan Rudolph, Torsten Fiedler, Frank Herrmann, Herbert Mohr, Roland Scheffler. Knieend: Jacob Günther, Karl-Heinz Domschke, Dieter Frenzel, Horst Rudolph. Liegend: Steffen Hofmann.

Visitenkarte: Dresdner Alt-Löwen

Aufgebot 2005

Historisches

T

29

Roland Scheffler

1952

T

30

Horst Rudolph

1944

T

24

Viktor Lukes

1960

V

3

Wolfgang Kühne

1947

V

4

Herbert Mohr

1947

V

5

Dr.Rainer Mund

1944

V

9

Steffen Bobach

1962

V

20

Christian Domschke

1950

V

55

Dieter Frenzel

1955

S

7

Renè Kraske

1968

S

10

Torsten Jäckel

1965

S

11

Richard Richter

1965

S

12

Torsten Fiedler

1965

S

13

Stefan Berger

1944

S

17

Steffen Hofmann

1954

S

18

Karl-Heinz Domschke

1953

S

21

Bernd Möbius

1948

S

22

Jakob Güntner

1951

S

25

Jaroslav Hlavnička

1966

Schon 1909 nimmt mit dem Akademischen Sportklub eine Dresdner Mannschaft an einem Turnier in Berlin teil. Bei der 1.Deutschen Meisterschaft 1912 zählt der "ASC" zu den Favoriten der eingeladenen Klubs, verzichtet jedoch auf eine Teilnahme. Erstmalig qualifiziert sich Blau-Weiß 1934 für eine DM-Endrunde. Dabei geht es in Schierke u.a. gegen den Bobclub Erfurt (5:1). Nochmals wird 1938 die Endrunde erreicht (Nürnberg).

Nach dem Krieg gehört Dresden im Osten zu den Eishockeypionieren der ersten Stunde. Bereits 1947 wird auf den Tennisplätzen am Weißen Hirsch die Puckjagd wieder eröffnet (SG Striesen). Als BSG KWU gewinnt man 1951 in Geising den den dritten Nachkriegs-Sachsenmeistertitel. In den Folgejahren ist Einheit-Süd, ab 54/55 HSG Wissenschaft TH die dominierende Mannschaft in Dresden. Gespielt wird auf Natureis in den Stadien an der Lennéstraße. Im Oberligajahr 52/53 kommen Anfang Januar zum Spiel gegen Weisswasser (2:4) 8000 Zuschauer ins Stadion. 

1960 wird die Mannschaft zum SC Einheit "delegiert" und das Kunsteisstadion an der Magdeburger Straße eingeweiht. Der Aufschwung beginnt. Der "SCE" spielt ab 1964 wieder in der Oberliga und betreibt erfolgreiche Nachwuchsarbeit. Mitten in diese hoffnungsvolle Entwicklung platzt im Herbst 1970 der Kahlschlagbeschluss der Sportführung. Die neue Eissporthalle ist gerade fertig, Eishockey wird aber darin nicht gespielt ...

In Dresden dauerte es am längsten, ehe sich die Spieler wieder organisiert hatte: 1982 in der BSG Kraftverkehr. Doch sofort etablierten sie sich in der B-Gruppe der DDR-Bestenermittlung und stellen nach dem Mauerfall die erste Stammtruppe beim ESC Dresden. In der ostdeutschen Altherrenszene sind sie immer wieder für Überraschungen gut, nicht erst, seitdem das DDR-Eishockeydenkmal Dieter Frenzel für die Altlöwen spielt.

Erinnerungen am Rande des Traditionsturniers Ost 2003: Michael Hille mit dem Original-Trikot der BSG Kraftverkehr Dresden von 1984; Steffen Hofmann mit der Medaille von der DDR-Schülermeisterschaft 1968, die Karl-Heinz Domschke mitgebracht hatte (neben Domschke und Hoffmann gehört aus dieser Mannschaft noch Roland Scheffler zum Altlöwen-Kader). 

 

 

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