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DDR-Meisterschaft - bis 1970 kein Einerlei Übersicht über Sieger und Platzierte aller DDR-Meisterschaften Eishockey begeisterte schon bald nach dem 2. Weltkrieg nicht nur Spieler und Zuschauer, sondern auch die Funktionäre: Der rasanten Sportart wurde vergleichweise gute Förderung zuteil, der Bau von Kunsteisbahnen in Berlin, Rostock, Erfurt, Karl-Marx-Stadt, Weißwasser, Dresden und Crimmitschau zielte vor allem auf den Eishockeysport. Typisch für die Endvierziger und 50er Jahre war, dass Mannschaften wie Pilze aus dem Boden schossen (zeitweise bis zu 100 Vereine mit 5000 Spielern), teilweise auch ebensoschnell wieder verschwanden, manche Vereine geradezu jährlich neue Namen erhielten und teilweise ganze Mannschaften mit Mann und Maus verlegt wurden. Die dominierenden Hochburgen waren Frankenhausen/Crimmitschau, Weißwasser und Berlin, aber auch aus kleinen Orten kamen immer wieder Überraschungsmannschaften und gute Spieler (z. B. Geising, Jonsdorf/Zittau, Oberhof, Schierke), die dann in höherklassige Vereine wechselten. In den 60er Jahren kam Ordnung in die Szene, hinter einer leistungsstarken Oberliga mit zuletzt acht Klubs an Kunsteis-Standorten stand eine zweite Liga (die sogenannte Gruppenliga) mit 20 bis 30 Kunst- und Natureis-Mannschaften, örtlich gab noch Spielbetrieb auf Bezirksebene. Da vor allem in den Oberligaklubs sehr gute Nachwuchsarbeit geleistet wurde, stieg das Niveau des DDR-Eishockey, und man hätte wohl spätestens Mitte der 70er Jahre dauerhaft mit Schweden und Finnland konkurrieren können. Doch diese Zeit war dem DDR-Eishockey nicht vergönnt, die DDR-Sportführung wollte andere Akzente setzen und beschloss, Eishockey ab 1970 nicht mehr zu fördern. Hintergrund: Die DDR rang um diplomatische Anereknnung auch über den Sport und wollte sich auf diesem Wege auf medaillenträchtige Sportarten (in diesem Metier auf Eisschnelllauf) konzentrieren. Die Umstände der Abwicklung der Eishockeyszene waren teilweise radikal, einige Spieler und Trainer wechselten zum Eisschnelllauf, andere standen buchstäblich auf der Straße. Einzige Ausnahme: die Dynamo-Klubs Berlin und Weißwasser. Während ein Minister, der uns angeblich alle geliebt hat, diese beiden weiter finanzierte, begann für den Rest der Kampf ums Uberleben. Die DDR-Natioalmannschaft konnte - gemessen an der vorhandenen Basis - noch recht lange international gut mithalten. Das war zum einen der Tatsache zu schulden, dass nach 1970 fast alles, was ein Eishockeykönner war oder zu werden versprach (also auch Jugendspieler aus den anderen Klubs) nach Berlin und Weißwasser ging, andererseits dort wirklich professionell gearbeitet wurde - mit allen erlaubten und unerlaubten Mittel, die dem DDR-Leistungssport zur Verfügung standen. Die Schere zum Amateurbereich wurde jeodch immer größer. Dort konnte mit wenigen Ausnahmen (Crimmitschau und einige sächsische Natureisvereine) kaum Nachwuchsarbeit betrieben werden, am Ende der DDR waren noch 20 Amateurevereine mit teils überalterten Kadern verblieben. Doch genau diese Vereine waren die Grundlage, auf der der Eishockeysport nach dem Mauerfall im deutschen Osten relativ schnell wieder aufblühen konnte. Sieger und Platzierte aller DDR-Meisterschaften
Die DDR-Meisterschaften ab 1971 sind auf wenig Platz beschrieben: In den Jahren 1976, 1977, 1978, 1979, 1980, 1982, 1983, 1984, 1985, 1986, 1987 und 1988 gewann der SC Dynamo Berlin vor Dynamo Weißwasser, in den Jahren 1971, 1972, 1973, 1974, 1975, 1981, 1989 und 1990 gewann Dynamo Weißwasser vor dem SC Dynamo Berlin. Weitere Platzierungen siehe DDR-Bestenermittlung. |